Welches Hundefutter ist wirklich gut?
„Hundefutter Test“, „bestes Hundefutter“, „gutes Hundefutter“ – das sind jedes Jahr tausende Suchanfragen. Und das ist völlig logisch. Du willst dein Hundekind gesund ernähren. Du willst nichts falsch machen.
Das Problem: Der Markt ist überfüllt. Jede Marke nennt sich Premium. Jede Dose verspricht höchste Qualität. Und Marketingabteilungen wissen ganz genau, wie man Unsicherheit in Kaufentscheidungen verwandelt.
Was viele nicht wissen: Industriell hergestelltes Hundefutter ist historisch gesehen noch relativ jung. Erst in den 1950er Jahren begann der große Boom. Unternehmen wie Purina vermarkteten Fertigfutter als wissenschaftlich geprüft, sicherer als Essensreste und einfacher in der Anwendung. Sack auf, Napf voll, fertig – und angeblich perfekt versorgt.
Diese Botschaft sitzt bis heute tief.
Inzwischen ist der Markt explodiert. Zwischen „getreidefrei“, „90 % Fleisch“, „ohne künstliche Zusätze“ und „Testsieger“ verliert man schnell den Überblick.
Und genau hier komme ich ins Spiel.
Ich bin Verena, zertifizierte Hundeernährungsberaterin und zertifizierte Naturheilkundeberaterin für Hunde. Seit mehreren Jahren analysiere ich Fertigfutter, prüfe Deklarationen und begleite Hundeeltern durch den Futterdschungel. Über 150 TeilnehmerInnen sind bereits durch meinen Kurs „FertigfutterProfi“ gegangen und haben gelernt, Etiketten wirklich zu verstehen und ein gutes von weniger guten Futtersorten zu unterscheiden.
Und trotzdem bekomme ich täglich dieselbe Frage:
„Verena, welches Hundefutter kannst du konkret empfehlen?“
Bisher war meine Antwort immer:
„Ich empfehle nichts pauschal. Jeder Hund ist individuell.“
Und das stimmt auch weiterhin.
Aber ich weiß auch: Nicht jeder möchte oder kann eine individuelle Beratung buchen. Nicht jeder will sich stundenlang in Deklarationen einarbeiten. Manche brauchen eine fundierte Orientierung.
Deshalb bekommst du heute von mir vier konkrete Marken, die meine Qualitätskriterien aktuell erfüllen und mit denen ich in der Beratung gute Erfahrungen gemacht habe.
Wichtig: Kein Futter ist perfekt. Und nicht jedes Futter passt zu jedem Hund.
Bevor wir uns diese Marken anschauen, zeige ich dir zuerst, worauf du bei einer Hundefutterverpackung wirklich achten solltest. Denn nur wenn du die Basics verstehst, kannst du eine Empfehlung richtig einordnen.
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Inhaltsverzeichnis
Hundefutterverpackung – Was wirklich draufsteht
1.1 Alleinfuttermittel und Ergänzungsfuttermittel
Bevor wir über Fleischanteile, Zusatzstoffe oder Marketingversprechen sprechen, musst du eine Sache ganz oben auf der Verpackung finden:
Steht dort Alleinfuttermittel oder Ergänzungsfuttermittel?
Das klingt unspektakulär – ist aber entscheidend.
Was bedeutet Alleinfuttermittel?
Ein Alleinfuttermittel ist laut Hersteller so zusammengesetzt, dass es den täglichen Bedarf eines durchschnittlichen Hundes vollständig decken soll.
Das bedeutet:
- Energie
- Protein
- Fett
- Vitamine
- Mineralstoffe
- Spurenelemente
Alles soll in ausreichender Menge enthalten sein.
Wichtig:
Es ist ein in sich geschlossenes System.
Wenn du hier wahllos Zusätze reinkippst, kannst du das Gleichgewicht schnell verschieben.
Und genau das passiert leider ständig, wenn zum Beispiel:
- „noch ein bisschen Mineralpulver“
- „noch etwas Algenkalk“
- „noch ein Multivitamin“
ergänzt wird – obwohl das Futter bereits bedarfsdeckend ist. Nährstoffe können sich nämlich untereinander beeinflussen. Dazu habe ich einen eigenen Blogbeitrag, den du hier findest. Außerdem kann es durch falsche Ergänzungen eines Alleinfuttermittels auch zu Überversorgungen kommen.
Mehr ist nicht automatisch besser.
Was bedeutet Ergänzungsfuttermittel?
Ein Ergänzungsfuttermittel ist nicht bedarfsdeckend.
Es enthält nur bestimmte Bestandteile und muss mit anderen Komponenten kombiniert werden.
Typische Beispiele:
- Reinfleischdosen
- reine Fleischrollen
- bestimmte Flockenmischungen
Wenn du so etwas alleine fütterst, riskierst du eine Fehlversorgung.
Und genau hier liegt eine häufige Falle:
Viele Reinfleischdosen sehen hochwertig aus. 100 % Rind. 100 % Huhn. Klingt erst einmal toll.
Aber:
Reines Muskelfleisch deckt keine Mineralstoffe wie Calcium ausreichend ab. Auch Spurenelemente und Vitamine fehlen.
Das bedeutet nicht, dass Reinfleisch schlecht ist.
Es bedeutet nur: Es ist kein vollständiges System.
Warum das wichtig für unseren Hundefutter-Test ist
Alle vier Marken, die ich dir später vorstelle, sind als Alleinfuttermittel deklariert.
Das heißt:
Sie sind so aufgebaut, dass sie theoretisch den Bedarf decken sollen.
Ob sie das sinnvoll und hochwertig umsetzen – das schauen wir uns später genau an.
Aber bevor wir weitergehen, schauen wir uns im nächsten Abschnitt an, wie Hersteller überhaupt deklarieren dürfen. Denn nicht jede Zutatenliste ist gleich transparent.
Deklarationsarten – Wie transparent ist das Futter wirklich?
Jetzt wird es spannend.
Denn zwei Futtersorten können auf den ersten Blick völlig gleich wirken und trotzdem komplett unterschiedlich aufgebaut sein.
Der Unterschied liegt oft nicht im Fleischanteil,s ondern in der Art, wie deklariert wird.
Die Deklaration ist nichts anderes als die Zutatenliste. Aber die Art, wie sie formuliert ist, entscheidet darüber, wie viel du wirklich erfährst.
Es gibt drei Formen der Deklaration. Und sie unterscheiden sich massiv in ihrer Aussagekraft.
Die geschlossene Deklaration – viel Spielraum für Hersteller
Hier findest du Begriffe wie:
„Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse“
„pflanzliche Nebenerzeugnisse“
„Getreide“
Das klingt erstmal harmlos. Ist es aber nicht.
Denn diese Sammelbegriffe lassen enorm viel Spielraum. Hinter „tierische Nebenerzeugnisse“ können hochwertige Innereien stecken – oder minderwertige Schlachtabfälle. Du weißt es nicht.
Selbst wenn auf der Vorderseite groß „Rind“ steht, bedeutet das nicht automatisch, dass ausschließlich Rind enthalten ist. Der Hersteller darf andere tierische Bestandteile verwenden, solange er sich innerhalb der gesetzlichen Vorgaben bewegt.
Das ist keine Verschwörung. Das ist schlicht gesetzlicher Spielraum.
Und genau deshalb ist die geschlossene Deklaration die intransparenteste Form und du solltest die Finger von einem solchen Futter lassen.
Die halboffene Deklaration – besser, aber nicht perfekt
Hier werden einzelne Bestandteile etwas genauer benannt:
Zum Beispiel:
„Rindfleisch, Hühnerherz, Karotten“
Das klingt deutlich transparenter. Was jedoch oft fehlt, sind die prozentualen Angaben der einzelnen Zutaten.
Das bedeutet: Du weißt zwar, was drin ist, aber nicht in welchem Verhältnis.
Und das Verhältnis ist entscheidend.
Ob 60 % Muskelfleisch enthalten sind oder 20 %, macht ernährungsphysiologisch einen Unterschied.
Die offene Deklaration – maximale Transparenz
Die offene Deklaration listet alle Bestandteile einzeln auf – inklusive Prozentangaben.
Zum Beispiel:
70 % Rind (davon 50 % Muskelfleisch, 10 % Herz, 10 % Leber)
20 % Karotten
5% Leinsamen
5% Haferflocken
Hier bekommst du ein klares Bild davon, wie das Futter aufgebaut ist.
Aber – und das ist wichtig – selbst eine offene Deklaration bedeutet nicht automatisch, dass das Futter gut ist.
Transparenz ist die Grundlage.
Qualität ist die nächste Stufe.
Ein Hersteller kann alles offenlegen und trotzdem ein unausgewogenes Verhältnis von Muskelfleisch zu Innereien haben. Oder unnötig viel Brühe verwenden. Oder Zusatzstoffe einsetzen, die zwar erlaubt, aber nicht sinnvoll sind.
Deshalb reicht es nicht, nur auf die Deklarationsart zu schauen.
Aber sie ist dein erster Filter.
Wenn du dich schon einmal gefragt hast, was Begriffe wie „mit Huhn“, „Huhngeschmack“ oder „Geflügel“ wirklich bedeuten, dann bist du nicht allein. Genau solche Wortlaute sorgen regelmäßig für Verwirrung und sind rechtlich ganz klar definiert.
In meiner „Kleinen Fertigfutterkunde“ erkläre ich dir, wie solche Bezeichnungen zustande kommen und woran du erkennst, was wirklich im Futter steckt. Denn Hühnerprotein solltest du auch nicht unbedingt im Futter haben wollen.
Hier kannst du sie dir für 0€ sichern.
Die offene Deklaration ist die transparenteste und solltest du bevorzugen. Diese allein sagt aber noch nichts über die Qualität eines Futters aus.
Analytische Bestandteile – Was die Zahlen wirklich bedeuten
Unter jeder Zutatenliste findest du einen Abschnitt mit dem Titel „Analytische Bestandteile“.
Viele Hundeeltern schauen hier ausschließlich auf den Proteingehalt. Manche vergleichen Fettwerte. Und genau hier entstehen die meisten Fehlinterpretationen.
Lass uns die einzelnen Werte einmal sauber auseinandernehmen.
Rohprotein
Rohprotein gibt an, wie viel Eiweiß im Futter enthalten ist. Eiweiß ist für Hunde essenziell – es liefert Aminosäuren für:
- Muskeln
- Organe
- Enzyme
- Hormone
- Immunsystem
Aber: Rohprotein sagt nichts über die Qualität der Proteinquelle aus.
Protein kann stammen aus hochwertigem Muskelfleisch oder aus minderwertigen tierischen Nebenerzeugnissen oder pflanzlichen Eiweißträgern. Nicht jedes Protein hat die gleiche biologische Wertigkeit und ein gut zusammengesetztes Aminosäureprofil.
Ein hoher Wert klingt erstmal gut. Doch entscheidend ist:
Woher kommt dieses Protein?
Und ist es biologisch hochwertig?
Mehr ist nicht automatisch besser.
Rohfett
Rohfett ist der Energielieferant im Futter. Fett liefert mehr als doppelt so viel Energie wie Protein oder Kohlenhydrate.
Es enthält wichtige Fettsäuren, die unter anderem:
- entzündungsregulierend wirken
- Haut und Fell unterstützen
- Zellmembranen stabilisieren
Ein zu niedriger Fettgehalt kann bei aktiven Hunden zu Energieproblemen führen. Ein zu hoher Fettgehalt kann bei wenig aktiven Hunden schnell Übergewicht begünstigen.
Auch hier gilt: Die Quelle entscheidet. Tierisches Fett ist nicht gleich tierisches Fett. Und Rohfett sagt auch nichts darüber aus, ob das Fett tierisch oder pflanzlich ist und welche Quelle ihr zugrundeliegt.
Rohfaser
Rohfaser beschreibt den unverdaulichen Anteil pflanzlicher Bestandteile – also Ballaststoffe.
Ballaststoffe sind wichtig für:
- Darmbewegung
- Kotkonsistenz
- Darmflora
Ein gewisser Anteil ist sinnvoll. Extrem hohe Werte können jedoch darauf hindeuten, dass viel pflanzliches Material verarbeitet wurde.
Rohfaser ist kein Qualitätsmerkmal, sondern ein Hinweis auf den pflanzlichen Anteil.
Rohasche
Rohasche sorgt regelmäßig für Verunsicherung.
Nein – hier ist keine verbrannte Asche im Futter.
Rohasche bezeichnet den mineralischen Rückstand, der nach vollständiger Verbrennung des Futters übrig bleibt. Sie gibt also Aufschluss über den Gesamtmineralstoffgehalt.
Ein moderater Wert ist normal und notwendig. Sehr hohe Werte können ein Hinweis auf:
- hohen Knochenanteil
- viele mineralische Zusätze
- ungünstiges Mineralstoffverhältnis
sein.
Allein betrachtet sagt der Wert wenig. In Kombination mit Calcium- und Phosphorangaben wird er interessant.
Feuchtigkeit
Vor allem bei Nassfutter relevant.
Nassfutter enthält meist 70–80 % Feuchtigkeit. Das ist normal.
Was viele vergessen: Je höher die Feuchtigkeit, desto „verdünnter“ erscheinen die restlichen Werte.
Ein Nassfutter mit 10 % Protein ist nicht automatisch schlechter als ein Trockenfutter mit 24 % Protein.
Man müsste die Werte auf Trockenmasse umrechnen, um sie wirklich vergleichen zu können.
Genau das machen viele „Hundefutter Tests“ übrigens nicht.
Calcium und Phosphor
Diese beiden Mineralstoffe sind extrem wichtig – vor allem im Verhältnis zueinander.
Calcium ist entscheidend für:
- Knochen
- Zähne
- Muskelkontraktion
Phosphor spielt eine Rolle bei:
- Energiestoffwechsel
- Zellfunktion
- Knochenstruktur
Das Verhältnis von Calcium zu Phosphor sollte ausgewogen sein. Besonders bei Welpen kann ein falsches Verhältnis problematisch sein.
Hier trennt sich oft hochwertig konzipiertes Futter von unausgewogenem Futter.
Der ideale Calcium-Phosphor Gehalt bei adulten Hunden liegt bei 1,3:1, kann aber bis zu 2:1 akzeptiert werden.
Warum analytische Bestandteile allein nicht reichen
Diese Zahlen sind wichtig. Aber sie erzählen nie die ganze Geschichte.
Sie sagen dir: Wie viel enthalten ist.
Aber nicht:
- wie hochwertig die Rohstoffe sind
- wie gut sie verdaulich sind
- ob das Gesamtverhältnis sinnvoll aufgebaut ist
- ob die Bedarfsdeckung wirklich passt
Deshalb bewerte ich in meinen Analysen niemals nur einen einzelnen Wert. Ich schaue mir immer das gesamte System an.
Und genau deshalb kommen wir jetzt zu einem besonders kontroversen Thema: den Zusatzstoffen.
Zusatzstoffe – notwendig, sinnvoll oder kritisch?
Kaum ein Begriff sorgt für so viele Emotionen wie „Zusatzstoffe“.
Viele Hundeeltern suchen gezielt nach Futter mit dem Aufdruck:
„Ohne künstliche Zusätze.“
Das klingt natürlich, gesund und hochwertig.
Doch bevor wir bewerten, ob Zusatzstoffe gut oder schlecht sind, müssen wir zuerst verstehen, welche Arten es überhaupt gibt und welche Funktion sie erfüllen.
Denn Zusatzstoff ist nicht gleich Zusatzstoff.
Ernährungsphysiologische Zusatzstoffe
Diese Kategorie ist die wichtigste und wird gleichzeitig am häufigsten missverstanden.
Ernährungsphysiologische Zusatzstoffe sind zugesetzte Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente, zum Beispiel:
- Vitamin A
- Vitamin D3
- Vitamin E
- Zink
- Eisen
- Jod
- Selen
Warum werden sie zugesetzt?
Weil Fertigfutter – egal ob Nass- oder Trockenfutter – während der Herstellung hohen Temperaturen ausgesetzt wird. Dabei gehen hitzeempfindliche Vitamine verloren. Zusätzlich sind manche Spurenelemente in natürlichen Rohstoffen nicht in ausreichender Menge enthalten.
Damit ein Alleinfuttermittel tatsächlich bedarfsdeckend ist, müssen diese Nährstoffe gezielt ergänzt werden.
Ein Futter ohne ernährungsphysiologische Zusatzstoffe muss also sicherstellen, dass alle Bedarfswerte allein durch die Rohstoffe gedeckt werden und das ist in der industriellen Herstellung äußerst anspruchsvoll.
Deshalb gilt hier nicht automatisch:
„Ohne Zusatzstoffe“ ist besser.
Entscheidend ist, ob sinnvoll und bedarfsorientiert ergänzt wurde.
Technologische Zusatzstoffe
Technologische Zusatzstoffe erfüllen eine funktionale Aufgabe. Sie sorgen beispielsweise für:
- Haltbarkeit
- Oxidationsschutz
- Stabilität
- gleichmäßige Konsistenz
Dazu zählen unter anderem Antioxidantien, Konservierungsstoffe oder bestimmte Emulgatoren.
Ein wichtiger Punkt:
Bestimmte technologische Zusatzstoffe sind erst ab definierten Einsatzmengen kennzeichnungspflichtig. Liegt der Einsatz darunter, müssen sie nicht zwingend ausgewiesen werden.
Das bedeutet nicht automatisch, dass Hersteller tricksen, aber es zeigt, dass eine Zutatenliste nie die komplette Produktionsrealität widerspiegelt.
Hier lohnt sich also immer ein genauer Blick auf das Gesamtkonzept und die Transparenz des Unternehmens.
Auch Bindemittel zählen dazu. Hier gibt es einige, die erst ab gewissen Grenzen deklariert werden müssen. Gleichzeitig sorgen gerade Bindemittel häufig für Unverträglichkeiten. Ich habe dazu ein Video aufgenommen inkl. Checkliste im PDF-Format. Schau es dir hier kostenlos an.
Sensorische Zusatzstoffe
Sensorische Zusatzstoffe dienen offiziell der Beeinflussung von Geruch, Geschmack oder Aussehen.
Dazu zählen klassischerweise:
- Farbstoffe
- Aromastoffe
- Geschmacksverstärker
Diese haben keinen ernährungsphysiologischen Nutzen für den Hund. Sie sprechen in erster Linie den Menschen an – nicht das Tier.
Allerdings gibt es hier eine wichtige Differenzierung:
Einige pflanzliche Extrakte oder Kräuter werden rechtlich als sensorische Zusatzstoffe eingestuft, weil ihre zugelassene Hauptfunktion in der Verbesserung der Akzeptanz liegt. Diese können jedoch natürliche Begleitstoffe enthalten, die ernährungsphysiologisch interessant sind – auch wenn sie nicht als therapeutische Wirkstoffe beworben werden dürfen.
Das bedeutet:
Nicht jeder sensorische Zusatzstoff ist automatisch kritisch.
Hier kommt es auf den Kontext an:
Handelt es sich um künstliche Farb- und Aromastoffe?
Oder um nachvollziehbare pflanzliche Komponenten mit transparenter Deklaration?
Die rechtliche Kategorie allein ist noch kein Qualitätsurteil.
Fazit zu Zusatzstoffen
Zusatzstoffe sind weder pauschal gut noch pauschal schlecht.
Ernährungsphysiologische Zusätze sind bei einem Alleinfuttermittel in der Regel notwendig, um eine sichere Bedarfsdeckung zu gewährleisten.
Technologische Zusatzstoffe erfüllen funktionale Aufgaben, sollten aber transparent eingesetzt werden.
Sensorische Zusatzstoffe müssen differenziert betrachtet werden.
Wichtig ist nicht, ob Zusatzstoffe enthalten sind, sondern welche, in welcher Form und aus welchem Grund.
Gerade technologische und sensorische Zusatzstoffe können zu Unverträglichkeiten führen. Wenn etwas nicht deklariert ist, wird es nie in die Auswahl an potentiellen Auslösern fallen und es wird pauschal immer nur das tierische Protein verantwortlich gemacht.
Und genau diese Differenzierung wird später im Hundefutter-Test eine entscheidende Rolle spielen.
Zusatzstoffe sind weder pauschal gut noch pauschal schlecht. Ernährungsphysiologische Zusätze sind bei einem Alleinfuttermittel in der Regel notwendig, um eine sichere Bedarfsdeckung zu gewährleisten.
Die größten Denkfehler beim Hundefutter
Nachdem wir uns jetzt angeschaut haben, was wirklich auf einer Hundefutterverpackung steht, wird es Zeit für einen Realitätscheck.
Denn viele Kaufentscheidungen basieren nicht auf Fakten, sondern auf Annahmen. Und einige dieser Annahmen halten sich hartnäckig.
1. „90 % Fleisch“ ist automatisch gut
Diese Zahl springt sofort ins Auge. 90 % Fleisch klingt nach Wolf, nach Natürlichkeit, nach artgerecht.
Aber hier kommt die entscheidende Frage:
Welches Fleisch?
Besteht dieser Anteil überwiegend aus hochwertigem Muskelfleisch?
Oder aus Innereien? Oder aus stark verarbeiteten Proteinmehlen?
Und noch wichtiger:
Wo bleiben die Ballaststoffe?
Wo bleiben sekundäre Pflanzenstoffe?
Wo bleibt die ernährungsphysiologische Balance?
Ein Hund ist kein reiner Fleischfresser. Ein extrem hoher Fleischanteil bedeutet nicht automatisch optimale Versorgung.
Tatsächlich können sehr hohe tierische Anteile problematisch sein, vor allem wenn das Verhältnis von Muskelfleisch zu Innereien unausgewogen ist.
Zahlen wirken beeindruckend.
Zusammensetzung ist entscheidend.
2. „Getreidefrei“ ist ein Qualitätsmerkmal
Getreidefrei verkauft sich hervorragend. Irgendwann kam der weit verbreitete Irrglaube auf, dass Hunde kein Getreide fressen dürfen. Das stimmt so nicht. Hunde dürfen es fressen und es ist nicht grundsätzlich schädlich.
Aber getreidefrei bedeutet nicht automatisch kohlenhydratarm. Oft werden Getreide einfach durch:
- Kartoffeln
- Erbsen
- Süßkartoffeln
- Tapioka
ersetzt.
Der Kohlenhydratanteil bleibt gleich – manchmal steigt er sogar.
Ob ein Hund Getreide verträgt, hängt vom individuellen Tier ab. Viele Hunde kommen mit gut verarbeitetem Getreide problemlos zurecht.
„Getreidefrei“ ist also kein Qualitätsurteil, sondern eine Marketingstrategie.
3. Teuer heißt nicht automatisch besser
Ein hoher Preis vermittelt Sicherheit. Premiumverpackung, Naturfarben, Wolf drauf und plötzlich kostet die Dose das Doppelte.
Doch der Preis sagt nichts über:
- Deklarationstransparenz
- Verhältnis der Bestandteile
- Sinnhaftigkeit der Zusatzstoffe
- tatsächliche Bedarfsdeckung
Ich habe in meinen Analysen schon sehr teure Futtersorten gesehen, die ernährungsphysiologisch deutlich schwächer aufgebaut waren als günstigere Alternativen.
Preis kann ein Indikator sein.
Er ist aber kein Beweis für Qualität.
4. „Ohne künstliche Zusätze“ ist automatisch besser
Dieser Satz triggert sofort ein gutes Gefühl.
Natürlich klingt „ohne künstliche Zusätze“ gesünder. Aber wir haben im letzten Kapitel gesehen:
Ein Alleinfuttermittel muss den Bedarf decken. Und das gelingt in der industriellen Herstellung meist nur mit gezielt ergänzten Vitaminen und Mineralstoffen.
Die Frage ist also nicht:
Sind Zusatzstoffe enthalten?
Sondern:
Sind sie sinnvoll, bedarfsorientiert und transparent eingesetzt?
Ein Marketingversprechen ersetzt keine ernährungsphysiologische Logik.
5 „Testsieger“ heißt nicht automatisch optimale Ernährung
Viele Hundeeltern orientieren sich an Bewertungen von Verbraucherorganisationen wie Stiftung Warentest. Das ist verständlich. Ein unabhängiger Test vermittelt Sicherheit.
Wenn ein Futter mit „Sehr gut“ abschneidet, entsteht schnell das Gefühl: Das muss doch die beste Wahl sein.
Doch hier lohnt sich ein genauer Blick.
Solche Tests prüfen in der Regel:
- Einhaltung gesetzlicher Mindestanforderungen
- Deklarationsgenauigkeit
- Schadstoffbelastung
- bestimmte Laborwerte
- teilweise Preis-Leistungs-Verhältnisse
Das ist wichtig. Aber es ist nicht gleichbedeutend mit einer individuell optimalen Ernährung.
Denn getestet wird vor allem:
Ob ein Futter die gesetzlichen Mindestanforderungen erfüllt.
Nicht unbedingt:
- wie hochwertig die eingesetzten Rohstoffe sind
- wie sinnvoll das Verhältnis von Muskelfleisch zu Innereien aufgebaut ist
- wie gut das Konzept langfristig zu deinem Hund passt
Und hier kommt ein entscheidender Punkt ins Spiel: die biologische Wertigkeit.
Laborwerte messen Mengen – nicht Qualität
Ein Futter kann laut Analyse:
- ausreichend Rohprotein enthalten
- alle vorgeschriebenen Mindestwerte erfüllen
- als „vollwertig“ gelten
Und trotzdem bleibt eine zentrale Frage offen:
Wie gut kann dein Hund dieses Protein tatsächlich verwerten?
Protein ist nicht gleich Protein.
Muskelfleisch besitzt eine hohe biologische Wertigkeit. Die enthaltenen Aminosäuren liegen in einem günstigen Verhältnis vor und können vom Körper effizient genutzt werden.
Tierische Nebenerzeugnisse hingegen sind eine sehr breite Kategorie. Sie können hochwertige Innereien enthalten, aber auch Bestandteile mit geringerer Verdaulichkeit oder weniger optimalem Aminosäurenprofil.
Die analytischen Werte unterscheiden nicht zwischen hochwertigem Muskelfleisch und weniger gut verwertbaren Proteinbestandteilen. Sie zeigen nur die Gesamtmenge an Rohprotein.
Das bedeutet:
Ein Futter kann auf dem Papier alle Bedarfswerte erfüllen und trotzdem ist die tatsächliche Nährstoffverwertung im Körper nicht optimal.
Gerade bei langfristiger Fütterung spielt diese Qualität eine entscheidende Rolle.
Mindestanforderung ist nicht gleich Optimalversorgung
Ein „Sehr gut“ im Test bedeutet in erster Linie:
Dieses Futter erfüllt die gesetzlichen Vorgaben und weist keine gravierenden Mängel auf.
Es bedeutet nicht automatisch:
- dass es die beste Proteinqualität besitzt
- dass es für jeden Hund geeignet ist
- dass das Verhältnis der Bestandteile optimal ist
- dass es langfristig die individuell beste Wahl darstellt
Gesetzliche Mindestanforderungen sind die Basis.
Optimale Ernährung geht darüber hinaus.
Was du daraus mitnehmen solltest
Orientierung ist gut. Verbrauchertests können Hinweise liefern. Aber sie ersetzen keine ernährungsphysiologische Bewertung.Und sie ersetzen keine individuelle Betrachtung deines Hundes.
Ein Testsieger kann funktionieren.
Er kann aber auch schlicht „gesetzeskonform“ sein.
Und genau deshalb reicht es nicht, nur auf das Prüfsiegel zu schauen.
Warum diese Denkfehler so erfolgreich sind
Weil sie einfach sind.
- Viel Fleisch = gut
- Getreidefrei = besser
- Teuer = hochwertig
- Ohne Zusätze = gesund
Unser Gehirn liebt einfache Antworten.
Ernährung ist aber komplex.
Und genau deshalb reicht es nicht, sich von Schlagwörtern leiten zu lassen.
Im nächsten Kapitel schauen wir uns ganz konkret an, ob ein Hundefutter ohne künstliche Zusatzstoffe überhaupt sinnvoll und bedarfsdeckend sein kann und wo hier die größten Risiken liegen.
Hundefutter ohne künstliche Zusatzstoffe – geht das wirklich?
„Ohne künstliche Zusatzstoffe.“
Kaum ein Satz wirkt so beruhigend.
Natürlich klingt es gesund. Natürlich klingt es hochwertig. Und natürlich klingt es so, als würde man seinem Hund damit etwas besonders Reines füttern.
Aber jetzt stellen wir die entscheidende Frage:
Kann ein industriell hergestelltes Alleinfuttermittel wirklich ohne zugesetzte Vitamine und Mineralstoffe bedarfsdeckend sein?
Warum Zusatzstoffe in der Praxis meist notwendig sind
Wir haben im vorherigen Kapitel geklärt, welche Arten von Zusatzstoffen es gibt.
Vor allem die ernährungsphysiologischen Zusatzstoffe – also gezielt ergänzte Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente – erfüllen eine zentrale Aufgabe:
Sie gleichen Verluste aus, die durch die Verarbeitung entstehen, und ergänzen Nährstoffe, die in natürlichen Rohstoffen nicht in ausreichender Menge enthalten sind.
Ein Futter ohne solche Zusätze muss also rein über seine Rohstoffkombination sämtliche Bedarfswerte abdecken.
Das ist theoretisch möglich.
In der Praxis ist es extrem anspruchsvoll.
Und viele Hersteller schaffen genau das nicht.
Ein Beispiel aus meiner Beratung
Ich hatte einmal eine Nachricht aus meiner Community. Gefüttert wurde ein Trockenfutter mit dem klaren Werbeversprechen: „Ohne künstliche Zusätze.“
Ich habe mir die Zutatenliste angesehen und meine erste Frage war:
Wie wird hier der Jodbedarf gedeckt?
In der Deklaration war keine jodreiche Komponente enthalten. Kein Seealgenmehl, keine definierte Jodquelle.
Die Antwort des Unternehmens lautete:
„Den Jodbedarf decken wir über das enthaltene Rindfleisch.“
Das Problem dabei:
Rindfleisch enthält nur minimale Spuren von Jod. Diese Mengen reichen bei weitem nicht aus, um den physiologischen Bedarf eines Hundes zu decken.
Wird kein Jod ergänzt und ist keine jodreiche Zutat enthalten, entsteht langfristig eine Unterversorgung.
Und genau das ist das Risiko bei solchen Versprechen.
Warum Nährstoffmängel oft lange unentdeckt bleiben
Ein Nährstoffmangel zeigt sich selten innerhalb weniger Wochen.
Er entwickelt sich schleichend.
Monate.
Manchmal Jahre.
Und wenn Symptome wie:
- Schilddrüsenprobleme
- Leistungsabfall
- Hautveränderungen
- Stoffwechselstörungen
auftreten, wird selten als Erstes das Futter hinterfragt.
Das macht das Thema so tückisch.
Transparenz und Deklarationspflicht
Ein weiterer Punkt, der häufig übersehen wird:
Bestimmte technologische Zusatzstoffe sind erst ab definierten Einsatzmengen kennzeichnungspflichtig. Liegt die eingesetzte Menge darunter, müssen sie nicht zwingend ausgewiesen werden.
Auch bestimmte Bindemittel sind nicht immer eindeutig deklarationspflichtig.
Das bedeutet nicht automatisch, dass Hersteller bewusst täuschen. Es zeigt jedoch, dass eine Zutatenliste nicht zwangsläufig jedes Detail der Verarbeitung offenlegt.
Wenn ein Produkt monatelang haltbar ist, stellt sich zwangsläufig die Frage, wie Stabilität und Haltbarkeit sichergestellt werden.
Was bedeutet das für dich?
Ein Werbeversprechen wie „Ohne Zusätze“ sollte dich nicht automatisch beruhigen.
Stelle dir stattdessen folgende Fragen:
- Wie wird die Bedarfsdeckung sichergestellt?
- Sind alle essenziellen Nährstoffe nachvollziehbar abgedeckt?
- Ist die Deklaration transparent genug, um das prüfen zu können?
Nicht die Abwesenheit von Zusatzstoffen entscheidet über Qualität – sondern die ernährungsphysiologische Logik dahinter.
Wenn du unsicher bist, ob das aktuelle Futter deines Hundes wirklich bedarfsdeckend aufgebaut ist, kannst du das im Rahmen meines Fertigfutter-Bedarfschecks prüfen lassen.
Im nächsten Kapitel schauen wir uns nun konkrete Marken an und prüfen sie genau nach diesen Kriterien.
Hundefutter im Test – Was ist wirklich gut?
Stand: März 2026
Wir haben uns nun intensiv mit Deklarationen, Zusatzstoffen, Denkfehlern und biologischer Wertigkeit beschäftigt.
Die entscheidende Frage bleibt:
Welche Futtersorten sind unter diesen Gesichtspunkten tatsächlich empfehlenswert?
Bevor ich dir vier konkrete Marken nenne, ist mir eines wichtig:
Es gibt kein perfektes industriell hergestelltes Hundefutter.
Wenn wir alles wollen, dann landen wir am Ende beim selbermachen 😉 Das ist mir hier nochmal wichtig zu betonen.
Jede Produktionsform bringt Kompromisse mit sich. Entscheidend ist nicht Perfektion, sondern ein insgesamt schlüssiges Konzept, transparente Deklaration und eine nachvollziehbare Bedarfsdeckung.
Die folgenden vier Marken erfüllen diese Kriterien nach aktuellem Stand am besten im Vergleich zu vielen anderen Produkten am Markt.
Wichtig ist jedoch:
Meine Einschätzung basiert auf den veröffentlichten Deklarationen, den bereitgestellten Analysen und meinen praktischen Erfahrungen aus der Beratung. Hersteller können Rezepturen ändern, und auch bei größtmöglicher Transparenz bleibt immer ein Restrisiko, das außerhalb meines Einflussbereichs liegt.
Transparenzhinweis
Zu allen vier Marken habe ich Rabattcodes, die ich ursprünglich für meine Beratungskunden organisiert habe. Wenn du einen dieser Codes nutzt, erhalte ich eine kleine Provision. Für dich bleibt der Preis gleich.
Ich empfehle diese Marken nicht wegen der Codes, sondern habe die Codes, weil ich diese Marken guten Gewissens empfehlen kann.
Und jetzt schauen wir uns die einzelnen Konzepte im Detail an.
1. Butternut Box – frisch gekocht und tiefgefroren
Einordnung
Butternut Box ist kein klassisches Nass- oder Trockenfutter.
Es handelt sich um frisch gekochtes Alleinfuttermittel, das tiefgekühlt im Abo-Modell nach Hause geliefert wird.
Die Haltbarmachung erfolgt durch Einfrieren und nicht durch klassische Konservierung oder starke Verarbeitung. Das unterscheidet Butternut Box deutlich von vielen industriellen Futtersorten. Hierdurch ist das Futter auch gut für sensible Hunde geeignet.
Konservierungsstoffe sind oftmals ein Auslöser für Allergien und Unverträglichkeiten
Zusammensetzung & Deklaration
Die Rezepturen sind weitestgehend offen deklariert und übersichtlich aufgebaut. Die Zutatenliste ist klar strukturiert und enthält keine Sammelbegriffe wie „tierische Nebenerzeugnisse“.
Die Proteinquellen sind klar benannt. Gemüseanteile sind nachvollziehbar aufgeführt. Das schafft Transparenz.
Im Vergleich zu vielen Nassfuttern fällt auf:
Die Deklaration wirkt aufgeräumt und verständlich.
Zusatzstoffe & Bedarfsdeckung
Butternut Box ist als Alleinfuttermittel deklariert und enthält ernährungsphysiologische Zusatzstoffe, um die Bedarfsdeckung sicherzustellen.
Das ist hier auch notwendig, denn alleine über die Zutaten können nicht alle Nährstoffe gedeckt werden. Die ernährungsphysiologischen Zusatzstoffe wurden sinnvoll ergänzt und man merkt, dass sich Butternutbox mit der Zusammensetzung auch tatsächlich beschäftigt.
Durch die Tiefkühlung kann auf klassische Konservierungsstoffe verzichtet werden. Die Haltbarkeit wird primär über die Kühlkette gewährleistet.
Stärken
- Transparente Deklaration
- Frische Zubereitung statt stark verarbeitetem Trocken- und Nassfutter
- Gute Verdaulichkeit (eigene Erfahrung & Rückmeldungen aus Beratungen)
- Individuelle Mengenberechnung über Fragebogen
- Hinweis bei Vorerkrankungen im Bestellprozess
Ich habe das Futter selbst mit meiner Hündin Fay getestet, obwohl sie normalerweise gebarft wird. Die Verdauung war stabil, die Akzeptanz sehr gut.
Mögliche Einschränkungen
- Lagerplatz im Gefrierfach notwendig
- Nicht als therapeutische Diät konzipiert
Das Futter eignet sich nicht automatisch für Hunde mit schweren Organerkrankungen oder speziellen Diätanforderungen. Im Fragenprozess werden Erkrankungen abgefragt und wenn das Futter nicht passt, bekommst du hierzu transparent den Hinweis (Pluspunkt).
Für wen geeignet?
Butternut Box kann eine sehr gute Option sein für:
- Hundeeltern, die frischere Fütterung möchten, aber nicht selbst kochen wollen
- Hunde mit sensibler Verdauung
- Halter, die Wert auf transparente Zutaten legen
- Hunde ohne komplexe medizinische Sonderanforderungen
Rabattcode
Mit dem Code frauchenbackt kannst du auf deine ersten zwei Futterboxen jeweils 40 % sparen.
Hier gelangst du zu Butternut Box.
Wenn du tiefer in meine persönlichen Erfahrungen mit Butternut Box eintauchen möchtest, findest du hier meinen ausführlichen Erfahrungsbericht.
2. Alpenwuff
Einordnung
Alpenwuff bietet sowohl Nassfutter als auch Trockenfutter an. Beide sind als Alleinfuttermittel deklariert, unterscheiden sich aber natürlich im Herstellungsverfahren und in der ernährungsphysiologischen Betrachtung.
Und genau das ist wichtig:
Trocken- und Nassfutter kann man nicht 1:1 bewerten un vergleichen.
Nassfutter von Alpenwuff
Deklaration
Das Nassfutter ist offen deklariert, mit prozentualer Angabe der Bestandteile. Die tierischen Komponenten sind klar benannt, ebenso die pflanzlichen Bestandteile. Die Zusammensetzung erfolgt in Anlehung an die Aufteilung des BARF-Prinzips.
Das schafft Transparenz und reduziert Interpretationsspielraum.
Zusatzstoffe & Bedarfsdeckung
Ernährungsphysiologische Zusatzstoffe sind enthalten, um die Bedarfsdeckung sicherzustellen. Das ist bei einem Nassfutter, das hocherhitzt wird, absolut sinnvoll.
Die Analysen zeigen eine ausgewogene Zusammensetzung im Hinblick auf Protein, Fett und Mineralstoffe.
Einschätzung
Das Nassfutter wirkt durchdacht aufgebaut, transparent deklariert und nachvollziehbar ergänzt.
Trockenfutter von Alpenwuff
Herstellungsverfahren
Trockenfutter wird grundsätzlich unter Hitzeeinwirkung hergestellt. Bei Alpenwuff erfolgt die Kaltpressung, die vom Herstellungsverfahren etwas schonender ist als die Extrusion oder als gebackenes Trockenfutter.
Aber auch hier sind
Nährstoffverluste technologisch kaum vermeidbar.
Kaltgepresstes Trockenfutter hat aber den Vorteil, dass es in der Regel besser verdaulich ist und durch die glattere Oberfläche weniger anfällig für Futtermilben ist.
Deklaration
Auch hier arbeitet Alpenwuff mit transparenter Deklaration. Die Proteinquellen sind klar benannt, und es wird nicht mit Sammelbegriffen gearbeitet.
Zusatzstoffe & Bedarfsdeckung
Das Trockenfutter enthält ebenfalls ernährungsphysiologische Zusatzstoffe, was bei diesem Herstellungsverfahren notwendig ist.
Wichtig ist hier immer, dass:
- der Proteinanteil nicht nur hoch, sondern qualitativ sinnvoll ist
- das Verhältnis von tierischen zu pflanzlichen Bestandteilen stimmig bleibt
Einschränkungen bei Trockenfutter allgemein
Unabhängig vom Hersteller gilt:
Trockenfutter hat eine sehr geringe Feuchtigkeit. Das bedeutet:
- höhere Energiedichte
- geringere Futtermenge
- stärkere Belastung bei empfindlichen Hunden möglich
Das ist kein Alpenwuff-spezifisches Problem, sondern eine generelle Trockenfutter-Thematik.
Stärken von Alpenwuff insgesamt
- Offene Deklaration
- Transparente Kommunikation
- Ergänzung statt „Marketing ohne Zusätze“
- Gute Verträglichkeit bei sensiblen Hunden (Erfahrungswerte aus Beratung)
Mögliche Einschränkungen
- Trockenfutter ist generell stärker verarbeitet als Nassfutter
- Preislich im mittleren Segment
- Keine spezialisierten veterinärmedizinischen Diätlinien
Für wen geeignet?
Alpenwuff kann sinnvoll sein für:
- Hundeeltern, die transparente Deklaration wünschen
- Halter, die zwischen Nass- und Trockenfutter wählen möchten
- Hunde ohne komplexe Organerkrankungen
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3. favly
Einordnung
favly bietet sowohl Nassfutter als auch Trockenfutter an, jeweils als Alleinfuttermittel deklariert. Das Unternehmen legt großen Wert auf Transparenz, klare Deklaration und ein nachvollziehbares Qualitätsversprechen.
Die Gründerin hat selbst eine Ausbildung im Bereich Hundeernährung absolviert – das merkt man an der strukturierten Zusammensetzung der Rezepturen.
Aber entscheidend ist nicht der Lebenslauf, sondern das Produkt. Also schauen wir es uns sachlich an.
favly Nassfutter
Deklaration
favly arbeitet mit einer offenen Deklaration inklusive prozentualer Angaben. Die tierischen Bestandteile sind klar benannt, ebenso pflanzliche Komponenten.
Es werden keine Sammelbegriffe wie „tierische Nebenerzeugnisse“ verwendet. Das schafft Transparenz und reduziert Interpretationsspielraum.
Die Zusammensetzung wirkt ausgewogen – kein extremes „90 % Fleisch“-Marketing, sondern eine durchdachte Kombination aus tierischen und pflanzlichen Bestandteilen.
Zusatzstoffe & Bedarfsdeckung
Das Nassfutter enthält ernährungsphysiologische Zusatzstoffe, um die Bedarfsdeckung sicherzustellen.
Das ist aus fachlicher Sicht konsequent. Nach thermischer Verarbeitung sind Ergänzungen notwendig, um Verluste auszugleichen.
Die ausgewiesenen Analysen zeigen eine stimmige Versorgung im Hinblick auf Protein, Fett und Mineralstoffe.
Einschätzung Nassfutter
Das favly Nassfutter ist transparent aufgebaut, nachvollziehbar ergänzt und wirkt in sich schlüssig.
favly Trockenfutter
Wie bei Alpenwuff gilt auch hier:
Trockenfutter ist technologisch stärker verarbeitet als Nass- oder Frischfutter.
Das bedeutet automatisch:
- geringere Feuchtigkeit
- höhere Energiedichte
- stärkere Hitzeeinwirkung bei der Herstellung
Diese Punkte sind nicht spezifisch favly-bezogen, sondern systembedingt.
Deklaration
Auch beim Trockenfutter wird transparent gearbeitet. Proteinquellen sind klar benannt, es wird nicht mit Sammelbegriffen gearbeitet.
Die Zusammensetzung wirkt nicht übertrieben fleischlastig, sondern ausgewogen.
Zusatzstoffe & Bedarfsdeckung
Ernährungsphysiologische Zusatzstoffe sind enthalten und klar ausgewiesen.
Das ist bei Trockenfutter zwingend notwendig, da durch die Verarbeitung erhebliche Verluste entstehen.
Wichtig ist hier – wie bei jedem Trockenfutter – die individuelle Verträglichkeit. Nicht jeder Hund kommt mit stark verdichtetem Futter gleich gut zurecht.
Stärken von favly
- Offene Deklaration
- Fachlich nachvollziehbares Konzept
- Ergänzung statt Marketingversprechen „ohne alles“
- Gute Auswahl an Proteinquellen
- Positive Rückmeldungen aus meiner Beratungspraxis
Mehrere Hunde aus meinen Beratungen kommen mit favly sehr gut zurecht, insbesondere bei sensibler Verdauung.
Mögliche Einschränkungen
- Trockenfutter bleibt systembedingt stärker verarbeitet
- Preislich im oberen Segment
- Keine spezialisierten veterinärmedizinischen Diätlinien
Bei komplexen Organerkrankungen sollte immer individuell geprüft werden.
Für wen geeignet?
favly kann eine sinnvolle Option sein für:
- Hundeeltern, die Wert auf Transparenz legen
- Halter, die zwischen Nass- und Trockenfutter wählen möchten
- Hunde ohne schwere Vorerkrankungen
- Hunde mit sensibler Verdauung
Rabattcode:
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4. Lakefields
Einordnung
Lakefields ist ein Unternehmen aus der Bodenseeregion und bietet Nass- und Trockenfutter an. Teilweise werden ernährungsphysiologische Zusatzstoffe ergänzt, teilweise verzichtet Lakefields auf den Einsatz.
Nach allem, was wir bisher besprochen haben, sollte genau hier dein innerer Analyse-Modus angehen.
Denn wir haben gelernt:
Ein Alleinfuttermittel ohne zugesetzte Vitamine und Mineralstoffe ist technologisch anspruchsvoll.
Deshalb schauen wir uns das differenziert an.
Deklaration & Transparenz
Lakefields arbeitet mit einer offenen Deklaration. Die Bestandteile werden klar benannt und prozentual ausgewiesen.
Positiv fällt auf:
- Transparente Zutatenlisten
- Herkunftsangaben der Rohstoffe
- Nachhaltigkeitsfokus (Weidehaltung, regionale Produktion)
Das Unternehmen stellt auf Anfrage vollständige Analysen zur Verfügung. Das ist ein wichtiger Punkt, denn bei einem Konzept ohne zugesetzte Zusatzstoffe ist Transparenz entscheidend.
Zusatzstoffe & Bedarfsdeckung
Lakefields verzichtet teilweise auf zugesetzte ernährungsphysiologische Zusatzstoffe. Die Bedarfsdeckung soll über die gezielte Auswahl natürlicher Rohstoffe erfolgen.
Das ist grundsätzlich möglich – erfordert jedoch eine sehr präzise Rohstoffzusammensetzung.
Ich habe mir vollständige Analysen vorlegen lassen. Laut diesen Analysen werden die Bedarfswerte eingehalten.
Das bedeutet:
Nicht das Marketingversprechen zählt. sondern die analytische Absicherung.
Und genau hier unterscheidet sich Lakefields von vielen anderen Marken, die „ohne Zusätze“ werben, aber keine nachvollziehbaren Daten liefern.
Stärken
- Offene und transparente Deklaration
- Nachhaltige Rohstoffauswahl
- Teilweiser Verzicht auf zugesetzte Vitamine und Mineralstoffe, aber Analysen zeigen, dass die Nährstoffe gut gedeckt sind
- Vollständige Analysen werden bereitgestellt
- Gute Verträglichkeit bei einigen Hunden aus meiner Beratung
Das Konzept ist klar positioniert und konsequent umgesetzt.
Mögliche Einschränkungen
- Das Konzept „ohne Zusätze“ erfordert Vertrauen in die Rohstoffqualität und die Analysen
- Keine spezialisierten veterinärmedizinischen Diätlinien
- Preislich im mittleren Segment
- Trockenfutter bleibt systembedingt stärker verarbeitet
Gerade bei Hunden mit speziellen Erkrankungen sollte individuell geprüft werden, ob die natürliche Bedarfsdeckung ausreichend ist.
Für wen geeignet?
Lakefields kann sinnvoll sein für:
- Hundeeltern, die ein möglichst naturbelassenes Konzept bevorzugen
- Halter, die Wert auf Nachhaltigkeit und Transparenz legen
- Hunde ohne komplexe Stoffwechsel- oder Organerkrankungen
Rabattcode:
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Strategische Einordnung im Gesamttest
Butternut Box → frisch gekocht & tiefgekühlt
Alpenwuff → klassisches Nass- und Trockenfutter mit sehr transparenter Ergänzung
favly → fachlich aufgebautes Konzept mit offener Deklaration
Lakefields → naturbasiertes Konzept, teilweise ohne zugesetzte Zusatzstoffe
Zwischenfazit – Gute Konzepte, aber keine Pauschallösung
Wenn du dir die vier vorgestellten Marken anschaust, erkennst du schnell ein gemeinsames Muster:
Sie arbeiten transparenter als viele andere Anbieter am Markt.
Keine geschlossenen Deklarationen.
Keine reinen Marketing-Schlagwörter.
Keine extremen Versprechen wie „90 % Fleisch“ oder „ohne alles“.
Stattdessen:
- klar benannte Zutaten
- nachvollziehbare Konzepte
- erkennbare Bedarfsdeckung
- und transparente Kommunikation
Und trotzdem verfolgen sie unterschiedliche Ansätze.
Butternut Box setzt auf frisch gekochtes, tiefgekühltes Futter.
Alpenwuff kombiniert Nass- und Trockenfutter mit klassischer Ergänzung, aber sehr transparent.
favly arbeitet mit fachlich strukturierten Rezepturen.
Lakefields geht den Weg über natürliche Rohstoffe und teilweise ohne zugesetzte Vitamine.
Das bedeutet:
Es gibt nicht das beste Hundefutter.
Es gibt nur das passendste Futter für deinen Hund.
Und genau hier wird es individuell.
Ein junger, sportlicher Hund hat andere Anforderungen als ein Senior.
Ein sensibler Darm reagiert anders als ein robuster.
Bei Vorerkrankungen gelten noch einmal ganz eigene Regeln.
Deshalb ist dieser Test eine fachliche Einordnung – aber keine pauschale Empfehlung.
Spezieller Marken-Check – nur für diese vier Futtersorten
Wenn du dich zwischen diesen vier Marken entscheiden möchtest, aber unsicher bist, welche wirklich zu deinem Hund passt, habe ich dafür ein eigenes, fokussiertes Angebot erstellt.
Ich prüfe im Rahmen eines speziellen Marken-Checks ausschließlich diese vier Konzepte individuell für deinen Hund:
- Butternut Box
- Alpenwuff
- favly
- Lakefields
Was bedeutet das konkret?
Du bekommst:
- eine ausführliche Anamnese zu deinem Hund
- eine Einschätzung, welche der vier Marken am sinnvollsten ist
- eine Bewertung der konkreten Sorte
- Prüfung der Bedarfsdeckung im Kontext von Alter, Aktivität und Besonderheiten
- eine klare Empfehlung – oder ein ehrliches „keine davon passt“
Dieser Check kostet 69 €.
Zum Vergleich: Mein regulärer Fertigfutter-Bedarfscheck liegt aktuell bei 99 €. Dort analysiere ich dein aktuelles Futter und deine Ergänzungen und gebe dazu Anpassungsempfehlungen.
Hier konzentriere ich mich bewusst nur auf diese vier geprüften Konzepte – deshalb ist der Preis niedriger.
Dieser Marken-Check ist sinnvoll für dich, wenn:
- du eine dieser vier Marken in die engere Auswahl genommen hast
- du Sicherheit willst, ohne eine komplette Marktanalyse zu benötigen
- du eine fachliche Einschätzung möchtest, bevor du umstellst
Denn auch ein gutes Futter ist nicht automatisch das richtige Futter.
Hier findest du alle Informationen zum speziellen Marken-Check.
Solltest du einen Hund mit Erkrankungen haben, ist der FuttermarkenCheck ungeeignet. Hunde mit Erkrankungen benötigen eine engere Betreuung, auch wenn das Futter vielleicht eine Option sein könnte.
Bei welchen Hunden sollte genauer hingeschaut werden?
Die vier vorgestellten Marken sind grundsätzlich solide aufgebaut. Trotzdem gibt es Situationen, in denen genauer hingeschaut werden sollte.
Nicht, weil sie schlecht wären – sondern weil bestimmte Hunde besondere Anforderungen haben.
1. Hunde mit schweren Organerkrankungen
Bei diagnostizierten Nieren- oder Lebererkrankungen gelten spezielle Anforderungen an:
- Proteinmenge
- Phosphorgehalt
- Natriumgehalt
- Energiedichte
Die hier vorgestellten Futtersorten sind keine veterinärmedizinischen Diätfuttermittel. Das bedeutet nicht automatisch, dass sie ungeeignet sind – aber sie sollten in solchen Fällen individuell geprüft werden.
Bei bestehenden Organerkrankungen empfehle ich immer eine enge Abstimmung mit Tierarzt oder spezialisierter Ernährungsberatung.
2. Hunde mit Futtermittelallergien
Hier muss man unterscheiden:
Wenn bereits klar ist, auf welche Proteinquelle oder Zutat dein Hund reagiert, kann man innerhalb dieser vier Marken durchaus fündig werden. Es gibt verschiedene Proteinquellen und Rezepturen, die sich individuell auswählen lassen.
Schwieriger wird es bei:
- unklaren Allergien
- laufenden Eliminationsdiäten
- sehr stark eingeschränkter Zutatenliste
In solchen Fällen braucht es eine sehr gezielte Auswahl – nicht einfach „ein gutes Futter“.
3. Welpen im Wachstum
Innerhalb der vorgestellten Marken gibt es spezielle Welpenrezepturen.
Das ist wichtig, denn im Wachstum spielt vor allem das Verhältnis von Calcium zu Phosphor eine zentrale Rolle.
Wichtig ist hier:
Nicht jede Sorte ist automatisch für Welpen geeignet – aber es gibt passende Varianten innerhalb der Konzepte.
Man sollte also gezielt zur richtigen Linie greifen.
4. Hunde mit Übergewicht
Übergewicht erfordert kein zwingendes Diätfutter.
Entscheidend ist:
- korrekte Mengenberechnung
- angepasste Energiedichte
- konsequentes Management
Mit einem gut aufgebauten Alleinfuttermittel und einer sauberen Rationsanpassung kann auch Gewichtsreduktion gelingen.
Hier ist weniger die Marke das Problem – sondern häufig die Portionsgröße.
5. Hunde mit sehr speziellen medizinischen Anforderungen
Bei Erkrankungen wie:
- Pankreatitis
- schweren Herzproblemen
- komplexen Stoffwechselstörungen
muss die Ernährung individuell angepasst werden.
In solchen Fällen sollte niemals ohne fachliche Begleitung umgestellt werden.
Was du daraus mitnehmen solltest
Die vier vorgestellten Marken sind keine „Spezialdiäten“.
Sie sind solide, gut aufgebaute Alleinfuttermittel mit unterschiedlichen Konzepten.
Ob sie zu deinem Hund passen, hängt weniger vom Markennamen ab – sondern von:
- Gesundheitszustand
- Alter
- Aktivität
- individueller Verträglichkeit
Genau deshalb ist eine pauschale Empfehlung nie sinnvoll.
Und genau deshalb kann eine individuelle Einschätzung sinnvoll sein.
Wenn du zukünftig Etiketten noch sicherer lesen möchtest und typische Marketingbegriffe direkt durchschauen willst, dann hol dir meine kostenlose „Kleine Fertigfutterkunde“.
Dort zeige ich dir unter anderem, was Formulierungen wie „mit Huhn“ oder „Huhngeschmack“ wirklich bedeuten – und warum sie oft anders klingen, als sie tatsächlich sind.
Hier findest du mehr Infos.
Fazit
Es geht nicht um die beste Marke. Es geht um deinen Hund.
Wenn du bis hier gelesen hast, weißt du jetzt:
Es gibt kein perfektes industriell hergestelltes Hundefutter.
Aber es gibt deutliche Qualitätsunterschiede.
Du weißt jetzt:
- worauf du bei der Deklaration achten solltest
- warum „90 % Fleisch“ kein Qualitätsmerkmal ist
- weshalb „ohne künstliche Zusätze“ nicht automatisch besser bedeutet
- und warum Marketing oft lauter ist als ernährungsphysiologische Logik
Die vier vorgestellten Marken gehören aktuell zu den transparenteren und durchdachteren Konzepten am Markt. Sie sind kein Allheilmittel. Aber sie sind – im Vergleich zu vielen anderen Produkten – solide aufgebaut.
Und trotzdem bleibt der wichtigste Punkt:
Das beste Futter bringt nichts, wenn es nicht zu deinem Hund passt.
Ernährung ist kein Trend.
Kein Marketingversprechen.
Kein Instagram-Hype.
Ernährung ist langfristige Gesundheitsvorsorge.
Deshalb mein Wunsch an dich:
Treffe deine Entscheidung nicht aus Angst.
Nicht aus Unsicherheit.
Und nicht, weil irgendwo „Testsieger“ draufsteht.
Treffe sie informiert.
Und wenn du Unterstützung brauchst – egal ob über meine „Kleine Fertigfutterkunde“ für 0€, den speziellen Marken-Check oder eine individuelle Beratung – dann bin ich da.
Denn am Ende geht es nicht um Butternut Box, Alpenwuff, favly oder Lakefields.
Es geht um dein Hundekind.
Und darum, dass du mit gutem Gefühl in den Napf schauen kannst.


